Matchbericht Cup HC Fischbach – Göslikon vs EHC Brandis 9:11

Matchbericht Cup HC Fischbach – Göslikon vs EHC Brandis 9:11 (2:7; 4:0; 3:4)

Um 14:30 kam die Hiobsbotschaft: Das Spiel ist abgesagt, das Eis (Fi-Gö spielt auf der offenen Eisbahn Wohlen) sei nicht spielbar. Nach hartnäckigem Protest von Sportchef Rickli gab die Spielleitung doch grünes Licht für den Anpfiff. So reisten die Gäste aus Hasle geschlossen im Altehrwürdigen Mannschaftsbüssli an. Man war bereit, man wollte den nächsten 3. Ligisten rauswerfen und man begann wie die Feuerwehr. Gerade einmal 14 Sekunden dauerte es bis #87 Friedli zum 0:1 einnetzten konnten. Die von der frühen Führung sichtlich geschockten Freiämter hatten daraufhin den spielerisch aufblühenden Gästen nichts entgegenzusetzen. David spielte Goliath an die Wand und führte nach 14 Minuten durch Tore von #18 Laternser, #27 Locher und 3x #Friedli gleich mit 0:6. Der Anschlusstreffer von Fi-Gö wurde, im wahrsten Sinne des Wortes, postwendend beantwortet, nur 9 Sekunden nach dem 1:6 traf #81 Baumgartner zum 1:7. Trotz dem 2:7 in der 19. Spielminute konnte man von einem äusserst Gelungenen Start in diese Cuppartie sprechen. Nach diesem Hoch kam der tiefe Fall, das zweite Drittel war das schlechteste der bisherigen Saison. Der Gameplan wurde völlig vergessen und auch das unterirdische Schiedsrichtergespann Ribi/Hahmann trug seinen Teil zum schlechten Zwischenergebnis bei. Alleine in diesem zweiten Drittel kassierte Brandis 24 Strafminuten fürs „kommentieren“ der Schiedsrichterleistung. Schlussendlich verlor man das Drittel mit 4:0 und liess das Heimteam auf 6:7 rankommen. Obwohl zwei Tore nach Offsidepositionen entstanden und ein Treffer die Torlinie zu keiner Zeit überquerte, darf ein Einbruch dieser Art einfach nicht passieren. Das letzte Drittel begann wieder besser, nach 52 Sekunden baute #81 Baumgartner den Vorsprung wieder auf 2 Tore aus. In einem offenen Schlagabtausch konnte Fi-Gö zuerst wieder verkürzen, doch #81 Baumgartner verschuf dem EHCB mit seinem dritten Treffer wieder ein wenig Luft. Dann erhöhte #18 Laternser zuerst auf 7:10, ehe Fi-Gö seine Schlussoffensive zündete und nochmals auf 9:10 herankam. Die packende Schlussphase mit Chancen für beide Mannschaften fand Ihren Höhepunkt mit einem Strafschuss in der letzten Spielminute, welchen #18 Laternser souverän versenkte und so das Spiel endgültig zugunsten des EHC Brandis entscheiden konnte. Schlussendlich darf man sagen Brandis sei mit einem blauen Auge davon gekommen und bleibt diese Saison weiterhin ungeschlagen. Zunächst ein mal geht es am Samstag in Biel mit dem Spiel gegen das Tabellenschlusslicht HC Büetigen weiter, dann hoffentlich weniger nervenaufreibend. (TN)