Vorschau Brandis-SCUI

 Schuetz Markus Renato vk

Vorschau Folgt ab Dienstag 11.10.2016 

 

Gebrüder Schütz – Renato und Markus – mit Vergangenheit beim SC Unterseen-Interlaken

Von Päscu Müller

Renato und Markus Schütz spielten in der Saison 2014/15 beim heutigen Gegner SCUI. Kontakt pflegt Renato Schütz heute noch. Dieser sei aber rein Privat und über sportliches werde selten bis nie gesprochen. Beide wissen wie der SCUI zu knacken ist.

Zwei Spieler, die den heutigen Gegner aus eigener Erfahrung kennen, sind die Gebrüder Schütz – Renato und Markus. Sie spielten in der Saison 2014/15 beide für die Berner Oberländer. Der SC Unterseen-Interlaken verpasste in den letzten beiden Jahren die Playoffs. Ihr primäres Ziel wird eher sein, die Playoffs zu erreichen und dabei dem einen oder anderen Favoriten Punkte abzuknöpfen. In der 11 Teams umfassenden Zentralgruppe müssen die „Mätteler“ dabei drei Teams hinter sich lassen. Einer dieser Favoriten muss der EHC Brandis sein. Deshalb sind 3 Punkte in diesem Spiel Pflicht. „Die haben sich sowohl in der Defensive, als auch in der Offensive verstärkt“, warnt der 28-jährige Stürmer Renato Schütz. Auf die leichte Schulter nehmen kann Brandis diesen Gegner nicht, zudem die Emmentaler in der letzten Saison auf dem Bödeli in Matten bei Interlaken das Spiel verloren haben.

„Müssen die volle Leistung abrufen, sonst reicht das nicht“

Trotz der Favoriten-Rolle des EHC Brandis, ist bei Renato Schütz eine gewisse Ehrfurcht spürbar: „Wir müssen die volle Leistungen abrufen, sonst reicht das gegen diesen Gegner nicht“. Auf die Stärken und Schwächen des SC Unterseen-Interlaken angesprochen, will er sich nicht auf die Äste hinaus lassen: „Wir müssen unsere Stärken ausspielen, uns auf unser Spiel konzentrieren“, gibt der seit 2015/16 bei Brandis spielende Stürmer Renato Schütz zu Protokoll. Sein Bruder Markus doppelt nach: „Die spielen hartnäckig und lassen den Kopf nie hängen, wenn sie eine Chance wittern“. - „Gleichzeitig sehe ich das auch als ihre Schwäche. Sie spielen emotional und wenn das nicht aufgeht, gerät ihr Konzept schnell aus den Fugen“, erklärt der Jüngere der beiden – Markus Schütz. Ziel müsste es also sein das erwähnte Konzept des SC Unterseen-Interlaken aus den Fugen zu bringen. Dass es dazu eine tadellose Leistung seitens des EHC Brandis braucht, dabei sind sich beide Brüder Schütz einig.

„Trash-Talk gibt es keinen, von mir schon gar nicht“

„Klar habe ich noch Kontakt zu Spieler beim SC Unterseen-Interlaken“, sagt Renato Schütz. „Dies beschränkt sich aber auf gelegentliche Nachrichten, telefoniert wird nicht“. Der Austausch basiert nur auf Privatem: „Über Hockey tauschen wir uns nicht aus, das ist reine Pflege von Freundschaften“. Auf den sogenannten Trash-Talk (blödes Geschwätz) angesprochen, meint Renato: „Etwas böses kommt da nie, von mir schon gar nicht“. Im Spiel gegen die Oberländer vom SCUI, gilt es aber vorerst Freundschaften beiseite zu legen und sich auf die eigenen spielerischen Stärken zu konzentrieren. Die aus Sumiswald-Wasen stammenden Schütz-Brüder spielten beim EHC Burgdorf, ehe die Beiden via Berner Oberland und dem SCUI beim EHC Brandis (seit 2015/16) landeten.

(pmu)