Vorschau Brandis-Chur 6.12.17

LMosimann 600

 Die Bedeutung der Zahl sieben für dieses Spiel

Von Päscu Müller

Bereits dreimal in dieser Meisterschaft spielte der EHC Brandis gegen die Churer. Konnten zum Auftakt der Saison die Bündner bezwungen werden, holten die Emmentaler in der Fremde nur einen Punkt. Verteidiger Lukas Mosimann spricht über die Spiele gegen Chur und seine Rückennummer.

Mit dem Spiel aus der Vorbereitung, treffen die beiden Teams gar zum fünften Mal aufeinander. In der Heimstätte Brünnli, entschied der EHC Brandis beide Spiel für sich. Anders sah dies bei den Spielen in Chur aus. Retteten sich die Emmentaler Anfang Oktober noch ins Penaltyschiessen und wenigstens einen Punkt, gab es vor rund zehn Tagen bei der 2:4-Niederlage, nichts zu holen. Brandis kassierte beim 0:3 einen Shorthander und das 1:4 kurz vor Ablauf einer fünfminütigen Strafe. Der letzte Treffer zum 2:4 kam etwas gar spät. Im Spiel vom Mittwoch, haben die Emmentaler also eine Scharte auszuwetzen. Einerseits um in der Rangliste oben zu bleiben und anderseits, um gegen den EHC Chur die Bilanz positiv zu halten. Bislang haben da nämlich die Bündner mit fünf zu vier Punkten die Nase vorne.
Verteidiger Lukas Mosimann blickt kurz auf die zwei Spiele in Chur zurück und erklärt, warum er mit der Nummer 7 spielt.

«An unserem System festhalten»

Es war in der Tat keine Glanzleistung, die der EHC Brandis in Chur vor rund zehn Tagen aufs Eis brachten. Nicht nur die oben erwähnten Aspekte waren massgebend, sondern dass zu viele Strafen in Kauf genommen wurden. So kamen die Emmentaler nie wirklich in einen Spielfluss. Wenn eben in dieser Liga für ein Team an einem Spielabend nicht alles stimmt, sind kaum Punkte zu holen. Verteidiger Lukas Mosimann kennt den Grund, warum es in den Spielen in Chur nicht geklappt hat: «Beim ersten Spiel in Chur leisteten wir uns einen Fehlstart», meint er kurz und bündig. In der Tat lag Brandis bis zur 13. Minuten mit zwei Toren im Hintertreffen, ehe sie sich mit Toren von Patrick Meyer und Roman Messerli wieder ins Spiel zurückbringen. Patrick Meyer war es auch, der den Emmentalern mit dem 4:4 zwei Minuten vor der Sirene, das Penaltyschiessen ermöglichte.
Kein Fehlstart in diesem Sinne, sondern zu viele Strafen, waren bei der zweiten Niederlage in Chur massgebend. Lukas Mosimann sieht aber noch einen anderen Grund: «Wir hatten zu wenig Biss». Um diesen Biss wieder zu erlangen, hat Mosimann eigentlich ein einfaches Rezept: «Wir müssen einfaches Eishockey spielen, uns an unserem System festhalten, dann läuft das».

«Lucky seven»

Für Lukas Mosimann ist noch etwas anderes wichtig: «Zu Hause muss du unbedingt sofort den Takt angeben, damit der Gegner spürt, hier ist nichts zu holen», wird der Verteidiger mit der Nummer 7 deutlich. Um dies umzusetzen, dürfte ein gelungener Start in dieses Heimspiel, von zentraler Bedeutung sein. Apropos Nummer 7. Wieso spielt Lukas Mosimann eigentlich mit dieser Nummer? «Als ich bei den Elite-Junioren von Langenthal auflief, meinte der Trainer ich sei eine typische Nummer 7, zudem passt mit dies als Zahl». Beim Nachhaken, was denn genau eine typische Nummer sieben sei, muss Lukas Mosimann lachen: «Ach, da musst du diesen Trainer fragen. Ich nehme es positiv. So als lucky seven (glückliche sieben) quasi».
Wichtig wäre, dass Lukas Mosimann und seinem EHC Brandis diese Nummer sieben im Spiel gegen den EHC Chur möglichst Glück bringt. Denn wollen die Emmentaler die Bündner in der Rangliste auf Distanz halten, müssen drei Punkte her. Es wären nämlich in der laufenden Meisterschaft gegen Chur die Punkte fünf, sechs und sieben. Lucky seven zum Zweiten.

(pmu)