Schweizer Cup - Runde 2 - 19:45 Uhr

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Qualifikation Schweizer Cup 2014/15:
EHC Brandis – Argovia Stars - 19:45 Uhr - Hasle

Nach einem Unterbruch von 48 Jahren wird in der Saison 2014/15 der Schweizer Cup wieder eingeführt. 32 Teams – darunter sämtliche NLA-Clubs – dürfen daran teilnehmen. Die 35 Teams der 1. Liga streiten sich in Qualifikationsrunden um die zehn Startplätze. Der EHC Brandis gehört dazu. Bezwingt er morgen Mittwoch die Argovia Stars, ist er am Schweizer Cup 2014/15 mit dabei.

«Ich finde es eine coole Sache und für jeden 1. Liga-Verein ein riesiges Erlebnis», antwortet Brandis-Stürmer Sven Nägeli auf den Schweizer Cup angesprochen. Der ab nächster Saison wieder stattfindende K.o.-Wettbewerb ist für alle «Underdogs» die grosse Chance, einmal auf ganz grosser Bühne Eishockey zu spielen.

Nach Freilos gegen Argovia
Weil nur zehn 1. Liga-Teams im 32 Teams umfassenden Wettbewerb mitmachen können (siehe Kasten), muss auch der EHC Brandis eine Qualifikation bestreiten. Diese beinhaltet zwei Runden innerhalb der Zentralschweizer Gruppe. Da diese elf Teams umfasst, erhielt ein Team ein Freilos. Es traf den EHC Brandis. Damit müssen die Emmentaler nur einen Sieg schaffen, um den Schweizer Cup 2014/15 zu erreichen. Der Zufall wollte es so, dass der Gegner im morgigen Cup-Qualifikationsspiel (20.15 Uhr, Sporthalle Hasle) ausgerechnet die Argovia Stars sind. Diese haben in der ersten Qualirunde den EHC Adelboden mit 4:3 aus dem Wettbewerb geworfen. «Die Konstellation ist schon ganz speziell. Argovia wird alles dafür tun, um sich für die 2:6-Niederlage im letzten Aufeinandertreffen in der Quali-Masterrunde Ende Januar zu revanchieren», ist der Lützelflüher Brandis-Akteur Sven Nägeli überzeugt. Die Argovia Stars sind es, mit denen sich Brandis in der Gruppe 2 der 1. Liga-Meisterschaft ein umkämpftes Duell um den achten und letzten Playoffplatz liefert. Eines der beiden Teams dürfte am Ende in den sauren Apfel beissen.

Vieles spricht für Brandis
Die zuletzt erzielten Resultate sprechen im morgigen Cup-Duell aber klar für den EHC Brandis. Und in den bisher vier Aufeinandertreffen in dieser Saison hat Brandis mit 3:1-Siegen (3:2, 5:4, 2:3, 6:2) gegenüber Argovia klar die Nase vorne. «Darauf dürfen wir uns auf keinen Fall ausruhen. Wir dürfen nicht nachlassen, im Gegenteil, wir müssen noch einen Gang raufschalten, um den Cup-Einzug zu schaffen», sagt der 1992 geborene Nägeli. Er ist topmotiviert, diesen Sieg zu schaffen.

Gegen Bern, Biel oder Zug?
Der EHC Brandis würde mit einem Sieg über Argovia wohl mit einem Knaller-Cup-Einstieg belohnt. Für die Sechzehntelsfinals werden die 32 Teams nämlich in die vier Regionen eingeteilt. In der Zentralgruppe warten von der NLA Bern, Biel und Zug. Der beste NLB-Club dürfte Olten werden. Das Reglement will es so, dass diese vier Clubs gesetzt sind und in der ersten Cuprunde noch nicht aufeinander treffen können. Dies heisst nichts anderes, als dass die noch in die Zentralgruppe dazustossenden vier Teams (ein NLB-Team und drei 1. Liga-Teams) zum Cup-Einstieg gleich gegen einen «Grossen» antreten «dürfen». «Die Aussicht, in der Sporthalle Brünnli gegen den SC Bern aufzulaufen, ist es wirklich Wert, gegen Argovia die bestmögliche Leistung abzurufen. Wir dürfen uns ein solches Erlebnis einfach nicht entgehen lassen», sagt Nägeli. Der Stürmer mit der Nummer 24 spielt jetzt seit fünf Jahren beim EHC Brandis. «In dieser Zeit haben wir vielleicht zwei Testspiele gegen einen NLB-Verein ausgetragen. Ansonsten stammen die Gegner immer aus der 1. Liga – oder tieferen Ligen. Der Reiz, sich einmal in einem Ernstkampf gegen einen Grossen des Schweizer Eishockeys zu messen, ist riesig.»